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HOW TO: Dein perfekter Bikini

Die Bikini Saison ist zwar noch etwas hin, die besten Teile kannst du jedoch schon jetzt abstauben. Aber welcher Bikini soll es denn nun am besten sein? Eins ist klar: Wir sehen zu 99% nicht aus wie ein Bikini Model. Ist das schlimm? Auf keinen Fall! Es ist sogar ganz wunderbar! Popöchen, Tittchen und Speckbäuchlein. Das sind die Dinge, die das Leben lebenswert machen. Ob Dehnungsstreifen, OP Narben oder Pickelchen, jede Klitsche hat so ihre kleinen Geschichten.

Nichtsdestotrotz ist die Suche nach einem oder sogar DEM perfekten Bikini oder Badeanzug bei aller Selbstliebe eine Achterbahn der Gefühle. Umkleidekabinen mit ihren unverschämten Spiegeln, die uns die blanke und blasse Wahrheit ungeschönt vor Augen führen, wenn wir es am wenigsten wollen. Unverschämte Bikinitops, die die Brüste zu kleinen undefinierbaren Speckwürfeln quetschen und fangen wir gar nicht erst mit diesen Bikinihöschen an, die unseren Kim Kardashian Hintern zu einem Hängepo erster Klasse verwandeln. Ich für meinen Teil habe Bikinis schon lange aus meinem Leben verbannt. Zu unpraktisch. Rutschen immer dann, wenn es gar nicht passt oder machen beim kleinsten Sprung ins Wasser die Fliege.

Beach Time

Wenn ich mir jedoch die aktuellen Modelle in den Online Stores anschaue, stelle ich fest: Es ist ganz schön viel passiert an der Bademoden-Front! Supercoole Badeanzüge in allen Formen und Farben und Bikinis, die selbst beim Surfen noch an Ort und Stelle verharren wie ein Fels in der Brandung. Sportlich und trotzdem schick, Muster-Overkill, cleane Farben und raffinierte Cutouts. Ist es tatsächlich geschehen? Haben die Modegötter verstanden, was Frauen wirklich brauchen und wollen? Vorbei die Zeit der „Auf dem Foto ganz nett, aber total unpraktisch!“-Fetzen? Ich finde schon! 😀

Sporty_bademode

1. Hochgeschnittenes Tankini Top SEAFOLLY 2. Badeanzug mit tiefem Ausschnitt MOTEL 3. Tiefdekolletierter Badeanzug ASOS 4. Bikinioberteil in schwarz CALVIN KLEIN 5. Schulterfreier Badeanzug ASOS

Wie finde ich meinen Bikini oder Badeanzug?

Die Bodybuilderin

Du hast einfach zu viel Sport gemacht 😛 oder hast einfach von Natur aus breitere Schultern? Her mit den Neckholdern! Diese verschmälern deine Schulterpartie optisch. Du kannst bei den Farben auch einiges rausholen! Ein einfarbiges Oberteil zu einem gemusterten Höschen lässt deine Po- und Hüftpartie in den Vordergrund treten. Muster betonen, einheitliche Farben kaschieren bzw. lenken ab.

1. Bikinioberteil aus Neopren SEAFOLLY 2. Bikinioberteil mit Kragen MANBO 3. Bustier Bikini mit Palmen MARA HOFFMAN 4. Kurzes Bikinioberteil HOBIE 5. Bikini Oberteil BAKU

Die Zierliche

Du bist schmal gebaut? Bei den Farben und Mustern kannst du dich am Oberkörper richtig austoben. Alles geht. Rüschen oder knallige Muster lassen deinen Oberkörper und deine Brust in den Vordergrund treten. Untenrum ist Ruhe angesagt, so lenkst du alle Blicke auf dein Dekolleté. Mit zierlichem Oberkörper oder eher kleineren Brüsten solltest du zu Tops mit schmalen Trägern greifen. Möchtest du deine Brüste größer aussehen lassen, solltest du darauf achten, etwas auseinander stehende Träger zu wählen. Also eher keine Neckholder Tops. Bei den Tops kannst du ruhig zu Balconnet Oberteilen greifen, diese lassen die Brust- und Schulterpartie größer erscheinen. Auch Triangle Tops sind gut geeignet. Sie geben am wenigsten Halt und sind demnach eher bei kleineren Brüsten vorzuziehen. Du möchtest deine nicht vorhandenen Hüften sichtbar machen? Dann sind hoch sitzende Bündchen genau dein Ding. Sie betonen Hüfte und zaubern einen schmalen Bauch!

Minime

Du bist immer schon die Kleinste auf dem Schulhof gewesen? Dann schnapp dir das klassische Hipster Höschen, das lässt durch die niedrige Passform deinen Oberkörper länger erscheinen. Willst du aber lange Giraffenbeine, dann am besten ein Badeanzug à la Baywatch. Hohe Beinauschnitte verlängern deine Beine um ein Vielfaches!

Cut_bademode

1. Badeanzug mit Batikmuster BLUE LIFE 2. Triangel Bikinioberteil ASOS 3. Bikinitop mit Triangel Trägern ASOS 4. Kurzes Neckholder Top ASOS 5. Kurzes Neckholder Top ASOS

Miss Kaboom

Üppige Hüften sind dein Merkmal? Finger weg von Neckholder Trägern. Die Träger sollten am besten weiter aussen sitzen. So gleichst du deine Kurven harmonisch aus. Wenn du deine Hüften nicht zusätzlich betonen möchtest, dann achte darauf, einen nicht allzu hoch sitzenden Höschenbund zu wählen. Du möchtest aber auch mal ins Wasser und nur Rumliegen ist nicht dein Ding? Dann ist ein Höschen, welches den Po gut abdeckt, die beste Wahl. Dadurch verrutscht nichts und du kannst sorglos Beach Volleyball spielen, ohne ständig dein Höschen zurecht zu zupfen. Bei der Muster- und Farbwahl gilt wie bei der Zierlichen: Unten Ruhe, oben Party! Alle Blicke weg vom Popöchen.

Die Schokotarte

Dein Bäuchlein ist dein stetiger Begleiter? Aktuell gibt es superschöne Modelle mit hohem Bund. Diese kaschieren dein Bäuchlein im Handumdrehen. Schau dich nach einem Top um, welches deine Brüste pusht. Dadurch wirkt der untere Bereich kleiner und du kannst elegant vom Schokobäuchlein ablenken. Alles schaut auf Hüfte und Dekolleté, so lenkst du mit Akzenten in den Bereichen vom Schlummerbäuchlein ab und die Pommes mit Mayo und Ketchup wird niemand bemerken.

Mamasita

Große Brüste sind dein Kapital, aber sie machen einem das Leben nicht immer leicht! Schau dich nach Cups mit Vollschale und Bügel um. Finger weg von Bandeau Tops! Sie geben gar keinen Halt und sind oft sehr unvorteilhaft für Mädels mit großer Oberweite. Was aber geht, sind Balconnet Oberteile. Diese – wenn sie denn gut gemacht sind – pushen deinen Busen und lassen ihn in voller Pracht erscheinen.

Alles in allem kannst du natürlich tragen, worauf du Lust hat, egal welcher Typ du bist! Wenn du Bock auf ein Overkill der Muster hast, dann immer her damit! Moderegeln sind ja schließlich da, um sie zu brechen!

1. Kurzes Bikinioberteil BLUE LIFE 2. Abgerundeter Badeanzug MARIE MEILI 3. Badeanzug mit Karo Muster EVIL TWIN 5. Ärmelloses Trägertop SEAFOLLY  6. Badeanzug mit Körbchen und Fischnetzeinsatz

 

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5 replies »

  1. Ach herrje, wann habe ich mir das letzte mal einen Bikini oder Badeanzug gekauft. Dass muss Steinzeiten her sein. Irgendwie fühle ich mich in dem einen oder anderen absolut unwohl. Im Bikini noch mehr…Da ich äußerst selten an den Strand oder ins Freibad gehe, wird es wohl auch die nächsten Jahre ohne diese Kleidungsstücke gehen…Liebe Grüße, britti

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