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CITY CHECK: London

„London was calling, so I said hello!“ Ich liebe diese Stadt, den Flair, das Tempo, einfach alles… aber erstmal von vorne! Die englische Hauptstadt ist immer einen Kurztrip wert. Egal ob im Frühling, wenn alles aufblüht und die ersten sonnigen Tage die alte Stadt in neuem Glanz erscheinen lassen oder im Winter zur Weihnachtszeit, wenn man dick eingepackt durch die bunten schillernden Straßen shoppt und abends lecker in Covent Garden isst.
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Vorab schonmal: London ist nicht günstig. Aber wenn man Flüge und Unterkünfte etwas im Vorfeld bucht, spart man hier schonmal eine Menge. Billigflüge landen meist am Londoner Flughafen Stansted, nicht in Heathrow. Hier muss man ca. 28 Pfund pro Person für den Stansted Express Zug einplanen, um in die Stadt zu kommen. Jedoch kann man diese Bahntickets online ebenfalls im Vorfeld kaufen und spart bis zu 70%!

Als Beispiel: Ein Sitzplatz Economy bei Ryanair mit Hin- und Rückflug und nur OnBoard Trolley hat mich insgesamt 40 Euro gekostet, zusammen mit den 2 Bahntickets für den Stansted Express kam ich auf insgesamt 75 Euro (!) für 1 langes Wochenende Köln-London-Köln. Es geht also auch günstig. Wenn man rechtzeitig plant.

Das eigentlich teure an London ist die Stadt selbst. Hotels, Restaurants und hoch versteuerte Luxusgüter wie Tabak und Alkohol sind in England nicht günstig. Hier lohnt es sich, ein Hotel oder eine Pension lange im Vorfeld zu buchen oder per AirBNB nach einem Apartment zu suchen. Es muss auch nicht zwingend direkt in der Stadt sein; Viertel wie Notting Hill oder Shoreditch sind zwar fußläufig etwas weiter vom Zentrum entfernt, jedoch kommt man mit der U-Bahn überall problemlos hin. Ausserdem bieten diese Viertel auch ein eigenes buntes Treiben, aber dazu später mehr!

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Sehenswürdigkeiten:

London bietet eigentlich alles. Wer shoppen möchte, findet alle großen europäischen UND internationalen Retailer und Flagship Stores. Wer sich kulinarisch auf Entdeckungsreise begeben möchte, kann hier von Chinatown und Little Italy bis hin zu abwechslungsreichen Food Märkten wie den Borough Market südlich der London Bridge alles finden.

Wer das erste Mal in London ist, sollte natürlich alle Sehenswürdigkeiten entlang der Themse besuchen. Man kann eine gute Tagestour vom Hyde Park über Kensington Palace, Buckingham Palace, Big Ben, Tower Bridge, London Bridge und den Financial District machen. Hier sieht man eine Menge mittelalterliche Architektur und zugleich typische Londoner Szenen wie den Wachwechsel vor dem Königspalast oder die Reitstaffel der Londoner Polizei.

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Der Eintritt zu allen Museen und Kunstsammlungen in London ist KOSTENLOS. Ja, ihr habt richtig gelesen. Sämtliche Kunstsammlungen in London wie das Science Museum oder das British Museum können besucht werden, ohne einen Eintritt zahlen zu müssen. Kultur und Bildung sollten nichts kosten müssen. Da ist das mit den Museen schonmal ein Anfang.

Sehenswerte Ecken von London sind Soho mit all seinen kleinen Geschäften und Restaurants, Covent Garden mit den Pubs und Ateliers oder auch Notting Hill mit den kleinen Cafés und Vintage Flohmärkten.

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Essen:

Den Tag kann man neben dem typischen „Full English Breakfast“, also Toast mit Speck, Ei, Würstchen, Bohnen in Tomatensauce und auf Wunsch Blutpudding oder auch Pilzen, natürlich auch mit einem normalen Frühstück beginnen. Es gibt in England eine große Auswahl an Cerealien. Jedoch muss ich sagen, dass einmal ein englisches Frühstück sein musste. Danach hätte ich mich am liebsten wieder für 2 Stunden schlafen gelegt…

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In London könnt ihr alles essen. Natürlich gibt es neben dem üblichen Fish & Chips auch jede Menge Möglichkeiten, asiatisch essen zu gehen. Es gibt einen Franchise namens „Wasabi„, den es gefühlt an jeder zweiten Ecke in London gab. Frische Sushi und kleine Bento Boxen für unterwegs oder zum dort essen. Hatte etwas von einer SB-Bäckerei. Darüber hinaus müsst ihr einfach zu „Wagamama“ gehen und ein paar Gerichte probieren. Megalecker sind dort die Udon Nudelgerichte und die Chili Squids!

Ansonsten, wer hätte das gedacht, könnt ihr natürlich hervorragend indisch in London essen. Da müsst ihr selbst schauen, ob ihr es eher rustikal mögt. Dann ist das Essen auch authentischer. Wollt ihr eher Street Food, müsst ihr zum „LAHORE Kebab House„. Das Lammfleisch und die Curries sind superlecker. Auch bei der indischen Küche gibt es in London eine Kette. Diese heißt „Masala Zone“ und bietet gute indische Küche, jedoch ein wenig „europarisiert“.

Für gute Burger empfehle ich zum einen den Bacon Cheeseburger mit Brioche Bun bei „Dip & Flip“ und zum anderen den Smokey Robinson Burger bei „Patty & Bun„. Beide schmecken hervorragend und machen angenehm satt. Ein anderer Geheimtipp für Pulled Pork auf Brötchen mit englischem Senf ist der 24 Stunden an 7 Tagen die Woche geöffnete „Bagel Shop Brick Lane“ in Shoreditch!

Oh Gott, ich könnte glaube ich einen ganzen Artikel nur über Essen in London schreiben… Zu guter Letzt müsst ihr auf jeden Fall am Samstag zum „Borough Market“ in Southwark! Hier könnt ihr auf einem großen Markt mit verschiedensten Händlern und Food Trucks euch durch die ganzen kulinarischen Spezialitäten aus der ganzen Welt futtern!

Verspürt ihr zwischendurch die Lust, ein heimisches Produkt essen zu müssen, geht zu „Herman Ze German“ in Soho. Hier könnt ihr euch auch mal auf deutsch eine Bratwurst bestellen, ohne dass euch jemand schief anschaut.

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Shopping:

Ok, zu London als kosmopolitische Modemetropole muss und möchte ich hier nichts mehr sagen müssen. Hier gibt es einfach alles: Topshop, Warehouse, Monki, H&M, Zara, Weekday, Primark, Urban Outfitters, J.Crew, Size?, JD Sports, HMV, Game, Harrod’s, Liberty of London, und und und…

Aber im Streetwear Bereich gibt es doch einige Stores, die einer besonderen Erwähnung würdig sind. Zum einen gibt es in London einen Supreme Store. Hypekids freuen sich. Jedoch sind die Sachen hier genauso schnell sold out. Ein sehr gut sortierter Sneaker Store ist natürlich Foot Patrol. Der Laden ist zwar relativ klein, hat aber einige schöne Paare. Vor allem NBs und Footscapes. Wollt ihr eine gute Auswahl an Reeboks und Adidas, könnt ihr bei sneakersnstuff in Shoreditch vorbeischauen. Hier lohnt es sich auf dem Rückweg auch, im Boxpark die Pop Up Läden zu besuchen. Hier gibt es limitierte und spezielle Sachen von diversen Brands wie u.a. Just Hype oder Fjällräven.

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Menschen:

Den Engländer, den man aus dem All Inclusive Urlaub auf Ibiza an der Hotel-Pool-Bar kennt, mit seiner verbrannten Hummer Haut, den trifft man garantiert nicht in London an. London bietet in meinen Augen ein multikulturelles, tolerantes, höfliches Völkchen, das gerne ruhig in Schlangen ansteht und auch im vollen Einkaufstrubel auf der Oxford oder Regent Street einem nicht vor die Füße läuft. Wie die das anstellen, ist mir wirklich ein Rätsel. Wo man an einem Samstag in der Kölner Innenstadt schier verzweifelt, da reiht man sich hier in den gleichtreibenden Strom der Menschenmasse ein, treibt mit und klinkt sich vor seinem Wunschgeschäft einfach nach links oder rechts wieder aus! Das hat man bereits nach wenigen Stunden verinnerlicht. Abends im Restaurant oder Pub kommt man schnell ins Gespräch mit ihnen und kann einen sehr geselligen Abend haben. Alles in allem mag ich es einfach hier und versuche regelmäßig nach London zu kommen.

Ich hoffe, mit dem kleinen Reisebericht einen Einblick in die Stadt und Region gegeben zu haben und die Lust auf mehr geweckt zu haben.

Hier noch ein paar weitere Bilder und Eindrücke der Stadt:

 

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